Ruhrfeuer – Der Imbiss

von einem Gast.

Den Ruhrfeuer Imbiss in Mülheim habe ich bereits mehrmals besucht und dabei die verschiedenen Schärfegrade probiert. Er steht im Gewerbegebiet Dümpten auf dem Parkplatz zwischen MediaMarkt und der Tankstelle. Es gibt einen kleinen überdachten Bereich direkt vor dem Bestellfenster, sodass man auch bei Regen im Trockenen essen kann. Sitzgelegenheiten oder eine Toilette gibt es allerdings nicht.

Die Currywurst wird mit der von Ruhrfeuer selbst hergestellten Currysoße serviert. Die gibt es in den drei Schärfegraden: „für Mädchen“, „für Jungs“ und „für Kerle“. Auch wenn diese eine leicht sexistische Konnotation tragen, geht daraus ganz gut hervor, wie die Abstufungen zu verstehen sind.
Der Schärfegrad „für Mädchen“ ist anscheinend für Jedermann gedacht sowie insbesondere für Kinder. Die Schärfe ist hier eher im Hintergrund, man schmeckt hauptsächlich die fruchtigen Zutaten der Soße und allenfalls den Pfeffer heraus.

„Für Jungs“ bietet schon etwas mehr Schärfe. Wirklich scharf wird es allerdings erst bei „für Kerle“. Mir als gerne-scharf-Esser liegt diese Variante genau richtig: es ist schön feurig, ohne dass man das Gefühl hat, die Geschmacksnerven würden verbrennen.
Wer noch mehr Schärfe braucht, kann dann noch nach einer Extra-Portion des Ruhrfeuer-Currypulvers fragen. Das kam für mich nicht in Frage, zumal mir die Verkäuferin berichtete, dass sich so mancher damit schon etwas übernommen hat.
Ich bewerte das Currypulver daher mit 4 von 5, da ich es nicht per se beurteilen kann, allerdings wird es ja in der Soße verwendet, wodurch ich auf die Qualität schließe.

 

Die Wurst wird klein geschnitten gereicht und stammt angeblich von einem regionalen Produzenten. Wie auch immer war sie jedes mal in der Konsistenz gut, war nicht verbrannt, sondern sehr saftig und außen leicht knackig.

Die Pommes als Beilage sind nicht außergewöhnlich, werden anscheinend nicht wie die Soße selber hergestellt, waren dafür aber stets gut durch frittiert und nicht zu hart, dementsprechend gut genießbar.

Erwähnenswert dagegen sind die Sweet Potatoes, die man alternativ zu den Pommes wählen kann, sowie die Chilli-Mayo: die bringen nochmal richtig Geschmack in die Schale. Preislich liegt das Ganze im mittleren Bereich, obwohl Ruhrfeuer explizit mit „Premium“ für sich wirbt. Dafür ist zumindest die Currywurst noch günstig, da habe ich anderswo schon schlechtere Currywurst für mehr Geld gegessen.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass dort eine Reihe anderer leckerer Gerichte angeboten werden, die leider mit Currywurst-Test nichts zu tun haben, aber durchaus einen Besuch rechtfertigen.


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Ruhrfeuer – Der Imbiss
4.3 / 5 In der Summe
Wurst
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